
Heimatforschung
Wissenswertes über Niemes
(Niemes A - Z)
A B D E F G H I J K L M N O P R S T W Z
Deutsche Kreditgenossenschadft
Deutschgewerbliche Kreditgenossenschaft:
1911 in der Großen Gasse (71/III)
???? in der Großen Gasse (121/III)
Kreditanstalt der Deutschen:
1921 am Schulplatz (114/III)
Landwirtschaftliche Bank:
1919 in der Brückengasse (111/III)
???? in der Großen Gasse (126/III). Dieses Gebäude
war bisher das „Hotel Leder“ und wurde von der
o.a. Bank gekauft und eingerichtet.
Stadtsparkasse:
1876 im Rathaus am Ringplatz (56/III
1876 in der Großen Gasse (124/III)
1895 in der Brückengasse (12/III)
1911 im neu erbauten Gebäude in der Großen Gasse (120/III).
Herrschaftliches
Lage: Alte Kummer Straße 113/II.
Es entstand durch Teilung des Anwesens 1/II in 1/II und 113/II
1888 von Karl Leitenberger gekauft.
Das Haus gehörte zur ehemaligen Stark´schen Kattunfabrik (1/II)
und wurde später geteilt.
1896 der angebaute westliche Teil der Fabrik kam in den Besitz
der Möbelfabrik von Lazar & Kreher (Kattundruckerei).
Lage: Ecke Ringplatz - Große Gasse (135/III)
1650 Als der Obrigkeit gehörig erwähnt
1751 Neubau
1772 kauft es Josef Swoboda
Lage: Ringplatz 42/III
1500 erbaut von den Herren von Biberstein.
1578 wird es in der Verkaufsurkunde Karl von Biberstein an
Bohuslav Mazanetz von Frimburg genannt.
1620 durch polnische Reiter niedergebrannt.
1664 baut Johann Franz Putz von Adlerthurn auf das Schloß
ein zusätzliches Stockwerk.
1807 nach dem Stadtbrand 1806 neu erbaut. Dabei wurde es näher
an den Ringplatz gerückt.
1985 Abriss des inzwischen verfallenen Gebäudes.
war früher ein Fasanengarten mit dem Fasanenjägerhaus 43/III.
1800 Franz Graf Hartig legt die Parkanlage an.
1819 zur Vergrößerung des Parks kauft er von der Gemeinde
die Wiesen am Polzen, von der Postbrücke flussaufwärts.
Lage: Am südlichen Ende des Schloßparks, nähe Postgasse
Lage: Kummerstraße 4/II
Nach J.Tille soll hier früher einmal eine Veste bestanden haben
und danach an dieser Stelle das alte Schloß erbaut worden sein.
1604 ist als Jahreszahl am Eingangstor vermerkt.
1808 durch den Stadtbrand wurde das Amtsgebäude vernichtet.
1808 Aufbau des 2. Stockwerks auf das Amtshaus.
1848 Das Oberamt wird als Gericht aufgelöst.
1854 Bau des großen Schafstalls auf der anderen Seite der
Kummer Straße.
1874 Bau der Dampfbrennerei im östlichen Teil.
1881 die Dampfbrennerei wird aufgelassen.
Lage: Drausendorf
1673 von Johann Edmund Putz von Adlerthurn gekauft.
Lage: Am östlichen Fuß des Roll im Waldgebiet.
Seit frühester Zeit erwähnt. Gehörte zu Wartenberg.
1879 Die Scheunen werden durch Feuer vernichtet.
Lage: Hammer
1619 Müller von Mühlhausen legt das Vorwerk an.
1686 durch Putz von Adlerthurn vollendet
Lage: Unterwartenberg. Gehörte zu Wartenberg.
Lage: An der Straße Wartenberg - Oschitz. Gehörte zu Krassa.
Lage: bei Nahlau. Gehörte zu Hultschken. Auch als Mednay bezeichnet.
1380 bereits erwähnt.
Lage: Merzdorf
1658 von Johann Edmund Putz von Adlerthurn gekauft.
Lage: An der Straße nach Schwabitz, zwischen Höflitz und Schwabitz.
Gehörte zu Höflitz.
1670 Bestand unter dem Namen "Wüste Wiese".
Lage: westlich Neuland a.Roll an der Straße Niemes - D.Gabel.
Lage: Am Fuß des Roll, gehörte zu Höflitz.
1868 erbaut.
Lage: bei Böhmisch Neuland. gehörte zu Schwabitz.
Bestand bereits im Mittelalter. Auch als Spernich, Spörning bezeichnet.
1620 (ca.) Umbau durch Müller von Mühlhausen.
1755 abgebrannt.
Lage: links an der Straße Niemes - D.Gabel, südöstlich dem Tolzberg.
1500 bereits erwähnt. Gehörte zu Smrdak.
Industrie, Handwerk und Handel
1838 errichtete der Apotheker Josef Dittrich in der Brückengassee (9/III)
die 1.Apotheke "Zum Salvator".
Lage: Hinter dem Meierhof, Engelberg (2/II) gelegen.
1801 August Stark errichtet als älteste Fabrik in Niemes eine Kattundruckerei.
1820 Ignaz Leitenberger
1830 Karl Leitenberger
1860 Ende der Kattundruckerei
1880 Herrschaft Graf Hartig
1894 Adolf Gürtlers Söhne (D.Gabel)
1894 Rudolf Ullrich aus Niemes
1899 Adolf Stoppel
1900 D.Glaser aus Rochlitz
1902 Josef Anton Wondrak aus Zwickau errichtet eine Papierspulenfabrik.
1875 Bis 1875 war es im Gemeindebesitz und musste der Obrigkeit
zum Brennen überlassen werden.
1875 Verkauf an den bisherigen Pächter Josef Steiner.
Lage: Ringplatz (48/III)
1600 gehörte vor 1600 der Bürgerschaft.
1620 durch eingefallene Polen abgebrannt.
2.Brauhaus:
Lage: Marienplatz (111/III)
1666 einschließlich der Felsenkeller unter dem Kirchberg
durch Putz von Adlerthurn erbaut.
1806 bei dem großen Stadtbrand abgebrannt
1866 wird der Flügel gegen die Kirche am Marienplatz 173/III erbaut (ab 1930 Kino)
1919 wird der Braubetrieb eingestellt
1919 die Landwirtschaftliche Lagerhausgenossenschaft kauft den Teil 111/III
1930 die Stadt kauft den Teil 173/III zum Bau des Kinos.
Lage: Höflitzer Straße 146/I
1870 Gustav und Alexander Fischel aus Prag kaufen den 1834 erbauten
Getreideschüttboden an der Höflitzer Straße 146/I.
1871 Beginn der Bugholzmöbel Produktion mit 100 Arbeitern.
1879 Arthur Fischel wird Teilhaber.
1896 Ernst Hirsch aus Wien kauft die Fabrik nebst Firmenbezeichnung.
1900 700 Beschäftigte
1938 Treuhänderische Verwaltung durch Deutsches Reich
1940 Hugo Melder aus Pirna erwirbt die Fabrik. Als "Melderwerke" bezeichnet.
Bugholzmöbel Fabrik Lazar & Kreher:
Lage: Alte Kummer Straße 1/II, neben der alten Bahn.
1896 Rudolf Lazar und Emil Kreher kaufen den an das Forsthaus (113/II)
angebauten westlichen Teil der ehemaligen Leitenbergischen
Kattunfabrik. Sie errichten eine Möbelfabrik.
1901 Emil Kreher tritt aus dem Unternehmen aus.
1902 Abgebrannt und sofort wieder aufgebaut.
1903 Wiederaufnahme der Produktion
1912 verkauft an Emil Pelz, Besitzer der "Mundus AG Bugholzmöbelfabriken"
Lage: Engelberg, in der Nähe von 2/II
1796 wird die Drahtmühle erwähnt
Holzessig und Teerprodukte Fabrik:
Lage: Engelberg 3/II (später Schlachthof)
1850 Besitzer Heinrich Martin
1890 Besitzer Franz Holste
1895 Besitzer Stadt Niemes
1897 die Stadt errichtet auf dem Grund den städtischen Schlachthof.
Lage: vor 1800 in den Häusern 3/IV und 11/IV in der Josefsgasse.
1820 In 93/IV (Mühlau) richtet der Schwede Sahlström eine Färberei ein.
1832 Verkauft an Ernst Benjamin Friedrich.
1840 Aufgelassen und Neubau in den Häusern 40/III und 41/III.
1869 Verkauf an die Herrschaft und Inbetriebnahme der Färberei in der
Kleinen Gasse 35/III.
Lage: Barzdorfer Straße 142/IV und 143/IV
1870 von Josef und Ignaz Kirschner gegründet
1882 verkauft an Robert Bayer. Dieser errichtet darin eine Filztuch Fabrik.
1906 an Hutter & Schranz übergegangen
Filztuchfabrik:
Lage: Barzdorfer Straße 140/IV
1830 von Karl Leitenberger gegründet
1850 an Gebr. Kirschner für eine Tuchfabrik (Handwebstühle) verkauft.
Lage: Neben der alten Bahn, zwischen Kummer- und Alte Kummer Straße
(1/II und 113/II). (s.auch: Bleicherei und Appretur).
1801 von August Stark gebaut. Dieser wohnte in der Fabrikstraße 141/I.
1820 Ignaz Leitenberger
1830 Karl Leitenberger
1860 Betrieb eingestellt
1888 bis 1888 war der gesamte Komplex die Nr. 1/II
1888 wird der östliche Teil an Graf Hartig verkauft und erhält
die Nr. 113/II.
1896 der westliche Teil wird an Rudolf Lazar und Emil Kreher verkauft.
(zum Verkauf gelangt nur die Nr. 1/II.
Lage: Postgasse 84/I
1888 von der Arbeiterschaft gegründet
1902 Errichtung eines eigenen Gebäudes mit Gasthaus
1903 Erweiterung um einen Saalbau
1905 ca. 500 Mitglieder
1980 Zerstörung des Gebäudes
Lage: Mühlengasse 22/III
1600 seit vor 1600 als Papiermühle im Besitz der Herrschaft Niemes.
1620 Papiermühle, Pächter Peter Ossendorf.
1787 Verkauf an Josef Weidlich. Der Betrieb als Papiermühle wird
eingestellt, es erfolgt Umbau zur Mahlmühle.
1876 Tuchwalke, Pächter Anton Schicketanz.
1890 Verkauf an Anton Pietsch aus Jungbunzlau.
1901 Errichtung eines Dampf- und Wannenbades durch Anton Pietsch.
Lage: Mühlau 96/IV
1600 obrigkeitliche Mahlmühle
1800 Privatbesitz
1870 östlicher Anbau
1898 der Müller Franz Freyer baut ein Elektrizitätswerk ein.
1901 Ende des Mahlbetriebs
1920 die Stadt Niemes kauft das E-Werk
1924 die Stadt Niemes errichtet im östlichen Flügel ein städtisches
Dampf- und Wannenbad.
Lage: Barzdorfer Straße 132/IV
1600 Besitzer Hans Mönch
1710 durch Explosion zerstört
1801 als Tuchwalke aus 132/IV erbaut
1900 Friedrich Kirschner betreibt eine Gerberwalke.
Lage: Schwabitzer Straße - Rollstraße 240/I
1888 von Johann Wieden und Karl Teubner errichtet.
1906 Johann Prade, Schwiegersohn des Johann Wieden übernimmt das Werk.
1920 geht der Betrieb an die "Nordböhmische Wald- und Holzindustrie".
Lage: Kleine Gasse 140/III, später Herrngasse 26/III
1830 Franz Prade aus Schwarau richtet in 140/III eine
Schafwollspinnerei ein.
1850 Verlegung in das Haus 26/III
1860 Betrieb eingestellt.
Lage: Barzdorfer Straße 115/IV
1800 betrieben von der Herrschaft bis ca. 1800.
Das Haus 117/IV diente als Trocken- und Lagerraum.
Tuchfabrik Anton und Adolf Schicketanz:
Lage: Tschistai (174/I), Abzweig von der Straße nach Hühnerwasser
zwischen Niemes und Plauschnitz.
1836 gegründet durch Anton Schicketanz Senior in der Postgasse 117/I.
1868 nach dessen Tod (+1866) verlagern die Söhne Adolf und Anton
die Fabrik in die Tschistai (Waldwerk).
1873 die Brüder trennen sich. Adolf behält die Tuchfabrik, Anton
errichtet in Weißwasser eine Neue. Nach Wasserproblemen verkauft
Anton die Fabrik in Weißwasser und errichtet 1883 in Grünau
auf der Brandstelle der ehemaligen Kirschnerfabrik eine Neue.
1890 Nach dem Tod von Adolf Schicketanz übernimmt dessen Schwiegersohn
Gustav Anders 1894 die Firma.
1901 Verkauf an Ignaz Klinger aus Neustadt a.T.
1906 Hutter & Schranz vergrößert das Werk und richtet darin
eine Drahtweberei ein.
Lage: Barzdorfer Straße 132/IV (Pulvermühle)
1801 als Tuchwalke erbaut.
1899 verkauft an Friedrich Kirschner, Gerbermeister.
Dieser macht daraus eine Gerberwalke.
Lage: an der Bahn (18/V)
1908 erbaut
Lage: Barzdorf, Lehmseite (Westliche Seite)
1896 als "Barzdorfer Dampfziegelei Schier & Ko" errichtet.
1905 Streubesitz: Josef Schier, Barzdorf, Anton Suske, Pflastermeister,
Karl Teubner, Maurermeister, Franz Seidl´s Erben,
Karl Rößler´s Erben.
Lage: Ecke Polzengasse / Brückengasse (12/III).
Auch als "Altes Spital" bezeichnet.
Lage: Am Sand
1665 erbaut durch Giullo Broggio im Auftrag von Johann Putz von Adlerthurn.
1668 am 3.Sonntag nach Ostern (22.4.1668) eingeweiht.
1884 gründliche Renovierung
1891 Gründung des Vereins zur Verschönerung des Hl. Grabes (1939 aufgelöst)
Lage: Schillerstraße
1713 erbaut durch Johann Friedrich Wollmann und Paul Nigrin.
1789 aufgelassen (Josephinische Verordnung) und an den Maurermeister
Anton Pass verkauft. Dieser macht daraus das Gasthaus
"Zum Lindenhof".
1860 verkauft an Josef Böhm aus Heidedörfel. Anbau und Ausbau.
1903 verkauft an den Baumeister Josef Schneider.
2002 Sammlung unter den vertriebenen Niemesern zur Renovierung und
Erhaltung der Bausubstanz.
Lage: Schillerstraße
1352 wird Niemes erstmals als Pfarrort Nymans erwähnt.
1661 Neubau durch Santi Bossio, später Julius Broggio.
1667 Errichtung des Turms. Dieser war östlich von der Kirche abgesetzt.
1673 Umfassungsmauer (Friedhofsmauer) wird mit 4+1 Kapellen gebaut.
1806 Durch Stadtbrand zerstört.
1807 Neubau. Dabei wird die Kirche um den Bereich zwischen Turm
und alter Kirche erweitert.
1872 Der Friedhof bei der Kirche wird aufgelassen.
1999 Neudeckung des Kirchendaches zur Erhaltung der Bausubstanz
nach Sammlung unter den vertriebenen Niemesern.
1679 1. Aufführung auf dem Vorplatz des Hl.Grabes. Der Urtext
dieser Aufführung ging beim Stadtbrand 1806 verloren.
1922 Wiederbelebung des Passionsspiels.
Aufführung in der Lorinser Turnhalle.
1938 Letztes Passionsspiel in Deutscher Sprache.
1949 1. Passionsspiel in Tschechischer Sprache.
Bis 2000 keine Aufführungen.
2001 1. Passionsspiel aufgeführt von Kindern des Gymnasiums
im Kino der Stadt Niemes.
Lage: bei der Kirche St. Peter u. Paul auf dem Kirchberg (106/III).
1675 Neubau an Stelle eines Holzhauses.
1807 Neubau nach Vernichtung durch den Stadtbrand 1806.
1516 genannt im Stadtprivileg des Johann von Wartenberg
...eine Badestelle erbauen...
1604 Im Stadtbrief des Johann Müller von Mühlhausen anerkannt.
1770 befand sich das Badehaus in der Josefsgasse (Färbergasse) 1/IV
neben dem Baderhaus in 2/IV.
1924 errichtet die Stadt Niemes im östlichen Flügel der "Oberen Mühle"
in der Mühlau 96/IV ein Dampf und Wannenbad s. Obere Mühle und Niedere Mühle.
1734 wohnte der Bader Franz Gärtner in der Josefsgasse (Färbergasse) 2/IV
1753 wohnte der Bader Ignaz Gärtner in der Großen Gasse 64/III
1792 wohnte der Bader Ignaz Lorinser in der Großen Gasse 64/III
1807 wohnte der Arzt Ignaz Lorinser in der Großen Gasse 59/III
Lage: Alte Bahnhofstraße 187/I, zwischen Schwabitzer und Höflitzer Straße.
1883 Als Station für die Lokalbahn Böhm.Leipa - Niemes erbaut.
Neuer Bahnhof:
Lage: Bahnhofstraße 2/V.
1900 Als Station für die Bahn Teplitz - Reichenberg erbaut.
Eröffnung 16.9.1900.
Lage: Ringplatz 56/III
1850 im Rathaus untergebracht.
Bezirksvertretung:
1865 im Meierhof in der Scheibengasse 4/II errichtet
1877 in der Großen Gasse 123/III
1883 in der Großen Gasse 118/III
1883 in der Großen Gasse 129/III
1884 in der Großen Gasse 124/III
1884 in der Großen Gasse 68/III
Lage: Neben der Dreifaltigkeitskirche, Ecke Polzengasse - Brückengasse,
Nr. 12/III. Auch als Altes Spital bezeichnet.
1406 erwähnt
1612 auf den Grundmauern der Dreifaltigkeitskirche als Holzgebäude
errichtet.
1686 Neubau aus Stein
1776 als Spital aufgelassen
1791 als Schule verwendet
Lage: beim Heiligen Grab, Mühlau 101/IV
1679 durch Putz von Adlerthurn zur Aufnahme von Alten und Kranken errichtet.
1939 Übergabe an die Stadt und Einrichtung des städtischen Museums.
1883 wird die Lokalbahn von Böhm.Leipa nach Niemes gebaut,
das Stationsgebäude an der Schwabitzer Straße 187/I errichtet
(Alter Bahnhof).
1900 am 16.9. wird die Aussig - Teplitzer Eisenbahn eröffnet.
Der neue Bahnhof befindet sich in der Bahnhofstraße 2/V.
Lage: Im Nordosten von Niemes, Nähe Rabendorfer Straße
Gehörte als Schlossteich ursprünglich der Obrigkeit.
1923 von der Stadt zur Anlage eines Freibades gekauft.
Lage: Marienplatz 173/III
1930 erbaut an Stelle des früheren Teils 173/III des Brauhauses.
1883 Hühnerwasserstraße 1/I (städtisch).
1895 Neubau am Krankenhausweg 273/I.
1929 nach Neubau des Siechenhauses aufgelassen.
Siechenhaus:
1796 eingerichtet in der Kreuzgasse 46/I.
1836 in der Hühnerwasserstraße 1/I als Krankenhaus.
1895 bis 1897 in der Kleinen Gasse 25/III.
1929 Neubau als Bezirkssiechenhaus in der Hühnerwasserstraße 273/I
nach Auflassung des dortigen Krankenhauses.
Lage: Neues Spital (Spittl) beim Hl. Grab, Mühlau 101/IV.
1679 erbaut durch Putz von Adlerthurn.
1939 Übergabe an die Stadt und Einrichtung eines Museums.
1740 Briefsammelstelle in der Großen Gasse 64/III.
1826 Briefsammelstelle in der Großen Gasse 59/III.
1838 Postamt in der Großen Gasse 70/III.
1840 Postamt in der Großen Gasse 128/III.
1869 Errichtung eines Telegraphenamtes.
1897 Postamt in der Kleinen Gasse 25/III.
1902 Errichtung eines Telefonamtes.
1912 Postamt im Gebäude der neuen Sparkasse, Große Gasse 120/III.
Lage: Ringplatz 56/III
1580 im Privileg des Mazanetz von Frimburg genannt.
1600 davor in der Großen Gasse.
1604 im Privileg des Johann Müller von Mühlhausen genannt.
1655 Neubau am Ringplatz 56/III.
1806 durch den Stadtbrand vernichtet und wieder aufgebaut.
1985 Abriss des inzwischen verfallenen Gebäudes.
Lage: Engelberg, Nähe Meierhof am Polzen, Nr. 3/II.
1897 Erbaut auf dem Grundstück der früheren Holste´schen Holzessigfabrik.
1897 erwähnt
1580 im Haus 105/III, dem späteren Hotel Ernst (Schulgraben).
1785 Bahnhofstraße 7/III.
1791 Verkauf der Schule in 105/III an den Tischlermeister Anton Schmidt.
1791 im alten Stadtamt 12/III.
1864 Pfarrschule wird Hauptschule.
1868 Eine Klasse in der Großen Gasse 120/III, 3 Klassen in 125/III.
1876 bis 1878 eine Klasse am Marienplatz 57/II.
1877 Knaben Volks- und Bürgerschule in der Kleinen Gasse 25/III.
1894 Neubau der Volks- und Bürgerschule für Knaben und Mädchen.
am Schulberg 81/III
Tschechische Schule:
1920 in der Kleinen Gasse 25/III.
1936 Neubau in der Schillerstraße 101/V.
1938 die Schule in 101/V wird als Deutsche Volksschule eröffnet.
1850 im eigenen Rathaus in der Großen Gasse 58/III
1876 im Herrnhaus am Ringplatz 56/III zur Miete
1876 in der Großen Gasse 123/III zur Miete
1879 in der Großen Gasse 125/III zur Miete
1894 im eigenem Gebäude Brückengasse - Polzengasse, Nr. 12/III,
der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche, dann Schule.
1925 Neubau in der Postgasse 181/III.
1850 im Rathaus am Ringplatz 56/III
1901 in der Herrngasse 25/IV
1901 in der Großen Gasse 122/III
1925 in der Postgasse 181/III.
Johann Anton Düring, Oberlehrer (1806 - ????)
1806 am 26.1.1806 in Niemes Scheibengasse 91/II geboren.
1840 schrieb als Lehrer in Niemes um 1840 die "Geschichte der Stadt Niemes".
Dr.Karl Eppinger, Jurist und Politiker (1854 - 1911)
1854 am 6.1. in Braunau geboren.
1877 Jura Studium in Prag und Promotion am 16.10.1877.
1881 Advokat in Niemes 139/III am Ringplatz.
1895 von den Städten Niemes und Zwickau in den böhmischen Landtag gewählt
Als Mitglied der Gemeindevertretung Niemes trat er entscheidend
dafür ein, dass beim Bahnbau die Strecke der ATE
(Aussig Teplitzer Eisenbahn) über Niemes geführt wurde.
1910 erfolgreiche Mitarbeit bei den Deutsch-Tschechischen Ausgleichsverhandlungen
1911 er starb auf einer Reise im Bahnhof Salzburg am 14.9.1911
und wurde in Niemes beigesetzt. Die Große Gasse wurde nach ihm benannt.
Edmund Friedrich, Schönfärber und Heimatforscher (1866 - 1945)
1866 am 6.2. in Niemes, Kleine Gasse 37/III geboren.
Er war Schönfärber, befasste sich jedoch von Jugend an mit der
Heimatgeschichte, vornehmlich mit Forschungen im Bezug auf die
Vorzeit und prähistorischen Funden.
1939 half er Alexander Wichowsky, Oberlehrer i.R. und 1. Kurator
bei der Einrichtung des städtischen Museums und übernahm dessen Leitung,
nachdem Alexander W. nach Leipa umgezogen war.
1945 er starb während der Vertreibung am 6.9.1945 in Sebnitz
an den Folgen der Schläge, die ihm ein tschechischer Soldat zugefügt hatte,
weil er, fast 80 jährig, das Marschtempo nicht mithalten konnte.
Josef Ludwig Haase (1848 - 1933)
1848 am 25.10. in Niemes, Große Gasse 120/III geboren.
1866 bis 1869 Studium in Wien.
1874 Bürgerschullehrer in Krems.
1876 Professor an der Lehrerbildungsanstalt in Komotau.
1889 Professor an der Lehrerbildungsanstalt in Prag.
1887 schrieb er den Epos "Ruine Roll".
1933 in Iglau gestorben.
Karl Kostka, Jurist und Politiker (1870 - ????)
1870 am 5.5. in Niemes Große Gasse 123/III geboren.
1888 Jurastudium an der Universität Prag.
1893 bis 1896 beim k.k. Kreisgericht in Böhm. Leipa tätig.
Er veröffentlichte in verschiedenen Fachzeitschriften Aufsätze
über Sozialpolitik.
In seinen letzten Lebensjahren war er Bürgermeister
der Stadt Reichenberg. (+ ????)
1763 Franz Anton Lorinser (*1.12.1739 in Schussenried) weilt am Ende
des 7-jährigen Krieges als Feldarzt in Niemes und heiratet am 25.4.1763
die Tochter des Wundarztes Ignaz Gärtner. Er starb am 17.2.1887 in Niemes.
1788 sein Sohn Ignaz (*22.8.1871 in Niemes) vollendet mit 17 Jahren
das Studium in Wien als Chirurg und Geburtshelfer.
1789 Anstellung als Herrschaftsarzt bei Familie Hartig.
1805 verliert er durch den Stadtbrand sein Haus und wird von der Fam. Hartig
im Schloß einquartiert. Er stirbt am 28.8.1841 in Niemes.
1832 sein Sohn Andreas (*11.12.1798 in Niemes) ist ebenfalls Wundarzt in Niemes.
Er stirbt am 9.7.1839 in Niemes.
1889 am 21.1. in Niemes, Fabrikstraße 139/I geboren.
Er war Straßenbau- und Pflastermeister in Niemes. Seine große Leidenschaft
war die Heimatforschung. Er unternahm zahlreiche Ausgrabungen in Niemes und
Umgebung. Die Ergebnisse werden im Heimatkundlichen Museum in Böhm. Leipa
ausgestellt, seine Aufzeichnungen verwenden tschechische Archäologen
noch Heute für ihre Arbeit.
Nach Gefangenschaft und Vertreibung erstellt er historische Stadtpläne
von Niemes, welche bis in das Jahr 1655 zurück reichen.
1966 am 7.12. stirbt Karl Suske in Freiburg i.B.
1866 am 29.6. in der Barzdorfer Straße 117/IV in Niemes geboren.
Er war Stadtchronist, Heimat- und Geschichtsforscher.
1905 erscheint sein Buch "Geschichte der Stadt Niemes" mit über 500 Seiten.
1932 zieht er als Pensionist zu seinem Sohn Alois nach Ottenreuth, der dort als
Pfarrer tätig ist.
1946 Bis zu seiner Vertreibung schreibt er die Fortsetzung zu seinem
1905 erschienenen Buch. Das Ergebnis sind 5 Bände mit zusammen
ca. 2.500 Seiten, zahlreichen Fotos, Zeichnungen und Abbildungen.
1946 am 4.9. schreibt er in den Bd.1 eine Widmung und schenkt das Werk
"seiner Vaterstadt Niemes", am 5.9. werden seine gesamten
Unterlagen konfisziert und in das Archiv in Böhm. Leipa abtransportiert.
1951 am 19.4. stirbt er in Lichtenberg/Odenwald.
Rudolf Watzke, Kammersänger (1892 - 1972)
1892 am 5.4 in Niemes, Hühnerwasserstraße 13/I geboren.
1924 sang er zum 1. Mal bei den Bayreuther Festspielen mit.
1924 bis 1928 Berliner Staatsoper
1972 am 18.12 verstorben.