Niemes – Mimoň

 

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Heimatforschung

Wissenswertes über Niemes

(Niemes A - Z)

 

A    B    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    R    S    T    W    Z

 

A

Altes Spital

Apotheke

Appretur

 

 

B

Bad

Bader

Bahnhof alt

Bahnhof neu

Bankwesen

Bezirksgericht

Bezirksvertretung

Branntweinhaus

Brauhaus

Bugholzmöbelfabrik Fischel

Bugholzmöbelfabrik Lazar

 

 

D

Dampf- und Wannenbad

Dampfbrennerei

Dampfziegelei

Deutsche Kreditgenossenschadft

Deutsche Schule

Drahtmühle

Dreifaltigkeitskirche

Dreifaltigkeitsspital

Düring Joh.Anton

 

 

E

Eisenbahn

Elektrizitätswerk

Eppinger Dr. Karl

Essigfabrik

 

F

Färberei

Filztuchfabrik

Fischelfabrik

Fischerteich

Forstamt

Freibad

Friedrich Edmund

 

G

Groß Roll

 

H

Haase J.Ludwig

Heiliges Grab

Herrnhaus

Herrschaftl. Oberamt

Hutter & Schranz

 

 

I

Industrie

 

 

J

Josefskirchel

 

 

K

Kattundruckerei Leitenberger

Kattundruckerei Stark

Kino

Kirche

Kirche Peter und Paul

Klein Roll

Kommunales

Konsumverein

Kostka Karl

Krankenhaus

Kreditanstalt der Deutschen

Kreditgenossenschaft

 

 

L

Landwirtschaftliche Bank

Lorinser

 

 

M

Mednai

Meierhof Drausendorf

Meierhof Groß Roll

Meierhof Hammer

Meierhof Klein Roll

Meierhof Krassa

Meierhof Mednai

Meierhof Merzdorf

Meierhof Neuhof

Meierhof Neuland

Meierhof Niemes

Meierhof Paulinenhof

Meierhof Sperning

Meierhof Zedlitsch

Melderwerke

Möbelfabrik Fischel

Möbelfabrik Lazar & Kreher

Möbelfabrik Mundus

Mühle

Museum

 

 

N

Neues Spital

Neuhof

Niedere Mühle

 

 

O

Obere Mühle

 

 

P

Papiermühle

Passionsspiele

Paulinenhof

Pfarrei

Personen bedeutende

Plätze

Post

Pulvermühle

 

 

R

Rathaus

 

 

S

Sägewerk

Sankt Josefs Kirche

Schlachthof

Schloss

Schlossgarten

Schloßteich

Schule

Siechenhaus

Sparkasse

Sperning

Spinnerei

Stadtamt

Steueramt

Straßen

Suske Karl

 

 

T

Teerproduktefabrik

Tille Josef

Töpferei

Tschechische Schule

Tuchfabrik Adolf Schicketanz

Tuchfabrik Anton Kirschner

Tuchfabrik Anton Schicketanz

Tuchwalke

 

 

W

Waldwerk

Wäschefabrik Seide

Watzke Rudolf

 

 

Z

Zedlitsch

Ziegelei

 

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Bankwesen

 

Deutschgewerbliche Kreditgenossenschaft:

1911   in der Großen Gasse (71/III)

????   in der Großen Gasse (121/III)

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Kreditanstalt der Deutschen:

1921   am Schulplatz (114/III)

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Landwirtschaftliche Bank:

1919   in der Brückengasse (111/III)

????   in der Großen Gasse (126/III). Dieses Gebäude

       war bisher das „Hotel Leder“ und wurde von der

       o.a. Bank gekauft und eingerichtet.

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Stadtsparkasse:

1876   im Rathaus am Ringplatz (56/III

1876   in der Großen Gasse (124/III)

1895   in der Brückengasse (12/III)

1911   im neu erbauten Gebäude in der Großen Gasse (120/III).

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Herrschaftliches

 

Forstamt:

Lage:  Alte Kummer Straße 113/II.

       Es entstand durch Teilung des Anwesens 1/II in 1/II und 113/II

1888   von Karl Leitenberger gekauft.

       Das Haus gehörte zur ehemaligen Stark´schen Kattunfabrik (1/II)

       und wurde später geteilt.

1896   der angebaute westliche Teil der Fabrik kam in den Besitz

       der Möbelfabrik von Lazar & Kreher (Kattundruckerei).

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Herrnhaus:

Lage:  Ecke Ringplatz - Große Gasse (135/III)

1650   Als der Obrigkeit gehörig erwähnt

1751   Neubau

1772   kauft es Josef Swoboda

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Schloss:

Lage:  Ringplatz 42/III

1500   erbaut von den Herren von Biberstein.

1578   wird es in der Verkaufsurkunde Karl von Biberstein an

       Bohuslav Mazanetz von Frimburg genannt.

1620   durch polnische Reiter niedergebrannt.

1664   baut Johann Franz Putz von Adlerthurn auf das Schloß

       ein zusätzliches Stockwerk.

1807   nach dem Stadtbrand 1806 neu erbaut. Dabei wurde es näher

       an den Ringplatz gerückt.

1985   Abriss des inzwischen verfallenen Gebäudes.

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Schlossgarten:

       war früher ein Fasanengarten mit dem Fasanenjägerhaus 43/III.

1800   Franz Graf Hartig legt die Parkanlage an.

1819   zur Vergrößerung des Parks kauft er von der Gemeinde

       die Wiesen am Polzen, von der Postbrücke flussaufwärts.

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Schlossteich:

Lage:  Am südlichen Ende des Schloßparks, nähe Postgasse

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Meierhof Niemes:

Lage:  Kummerstraße 4/II

       Nach J.Tille soll hier früher einmal eine Veste bestanden haben

       und danach an dieser Stelle das alte Schloß erbaut worden sein.

1604   ist als Jahreszahl am Eingangstor vermerkt.

1808   durch den Stadtbrand wurde das Amtsgebäude vernichtet.

1808   Aufbau des 2. Stockwerks auf das Amtshaus.

1848   Das Oberamt wird als Gericht aufgelöst.

1854   Bau des großen Schafstalls auf der anderen Seite der

       Kummer Straße.

1874   Bau der Dampfbrennerei im östlichen Teil.

1881   die Dampfbrennerei wird aufgelassen.

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Meierhof  Drausendorf:

Lage:  Drausendorf

1673   von Johann Edmund Putz von Adlerthurn gekauft.

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Meierhof Groß Roll:

Lage:  Am östlichen Fuß des Roll im Waldgebiet.

       Seit frühester Zeit erwähnt. Gehörte zu Wartenberg.

1879   Die Scheunen werden durch Feuer vernichtet.

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Meierhof Hammer:

Lage:  Hammer

1619   Müller von Mühlhausen legt das Vorwerk an.

1686   durch Putz von Adlerthurn vollendet

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Meierhof Klein Roll:

Lage:  Unterwartenberg. Gehörte zu Wartenberg.

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Meierhof Krassa:

Lage:  An der Straße Wartenberg - Oschitz. Gehörte zu Krassa.

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Meierhof Mednai:

Lage:  bei Nahlau. Gehörte zu Hultschken. Auch als Mednay bezeichnet.

1380   bereits erwähnt.

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Meierhof Merzdorf:

Lage:  Merzdorf

1658   von Johann Edmund Putz von Adlerthurn gekauft.

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Meierhof Neuhof:

Lage:  An der Straße nach Schwabitz, zwischen Höflitz und Schwabitz.

       Gehörte zu Höflitz.

1670   Bestand unter dem Namen "Wüste Wiese".

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Meierhof Neuland:

Lage:  westlich Neuland a.Roll an der Straße Niemes - D.Gabel.

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Meierhof Paulinenhof:

Lage:  Am Fuß des Roll, gehörte zu Höflitz.

1868   erbaut.

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Meierhof Sperning:

Lage:  bei Böhmisch Neuland. gehörte zu Schwabitz.

       Bestand bereits im Mittelalter. Auch als Spernich, Spörning bezeichnet.

1620   (ca.) Umbau durch Müller von Mühlhausen.

1755   abgebrannt.

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Meierhof Zedlitsch:

Lage:  links an der Straße Niemes - D.Gabel, südöstlich dem Tolzberg.

1500   bereits erwähnt. Gehörte zu Smrdak.

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Industrie, Handwerk und Handel

 

Apotheke:

1838   errichtete der Apotheker Josef Dittrich in der Brückengassee (9/III)

       die 1.Apotheke "Zum Salvator".

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Bleicherei und Appretur:

Lage:  Hinter dem Meierhof, Engelberg (2/II) gelegen.

1801   August Stark errichtet als älteste Fabrik in Niemes eine Kattundruckerei.

1820   Ignaz Leitenberger

1830   Karl Leitenberger

1860   Ende der Kattundruckerei

1880   Herrschaft Graf Hartig

1894   Adolf Gürtlers Söhne (D.Gabel)

1894   Rudolf Ullrich aus Niemes

1899   Adolf Stoppel

1900   D.Glaser aus Rochlitz

1902   Josef Anton Wondrak aus Zwickau errichtet eine Papierspulenfabrik.

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Branntweinhaus:

1875   Bis 1875 war es im Gemeindebesitz und musste der Obrigkeit

       zum Brennen überlassen werden.

1875   Verkauf an den bisherigen Pächter Josef Steiner.

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1.Brauhaus:

Lage:  Ringplatz (48/III)

1600   gehörte vor 1600 der Bürgerschaft.

1620   durch eingefallene Polen abgebrannt.

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2.Brauhaus:

Lage:  Marienplatz (111/III)

1666   einschließlich der Felsenkeller unter dem Kirchberg

       durch Putz von Adlerthurn erbaut.

1806   bei dem großen Stadtbrand abgebrannt

1866   wird der Flügel gegen die Kirche am Marienplatz 173/III erbaut (ab 1930 Kino)

1919   wird der Braubetrieb eingestellt

1919   die Landwirtschaftliche Lagerhausgenossenschaft kauft den Teil 111/III

1930   die Stadt kauft den Teil 173/III zum Bau des Kinos.

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Bugholzmöbel Fabrik Fischel:

Lage:  Höflitzer Straße 146/I

1870   Gustav und Alexander Fischel aus Prag kaufen den 1834 erbauten

       Getreideschüttboden an der Höflitzer Straße 146/I.

1871   Beginn der Bugholzmöbel Produktion mit 100 Arbeitern.

1879   Arthur Fischel wird Teilhaber.

1896   Ernst Hirsch aus Wien kauft die Fabrik nebst Firmenbezeichnung.

1900   700 Beschäftigte

1938   Treuhänderische Verwaltung durch Deutsches Reich

1940   Hugo Melder aus Pirna erwirbt die Fabrik. Als "Melderwerke" bezeichnet.

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Bugholzmöbel Fabrik Lazar & Kreher:

Lage:  Alte Kummer Straße 1/II, neben der alten Bahn.

1896   Rudolf Lazar und Emil Kreher kaufen den an das Forsthaus (113/II)

       angebauten westlichen Teil der ehemaligen Leitenbergischen

       Kattunfabrik. Sie errichten eine Möbelfabrik.

1901   Emil Kreher tritt aus dem Unternehmen aus.

1902   Abgebrannt und sofort wieder aufgebaut.

1903   Wiederaufnahme der Produktion

1912   verkauft an Emil Pelz, Besitzer der "Mundus AG Bugholzmöbelfabriken"

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Drahtmühle:

Lage:  Engelberg, in der Nähe von 2/II

1796   wird die Drahtmühle erwähnt

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Holzessig und Teerprodukte Fabrik:

Lage:  Engelberg 3/II (später Schlachthof)

1850   Besitzer Heinrich Martin

1890   Besitzer Franz Holste

1895   Besitzer Stadt Niemes

1897   die Stadt errichtet auf dem Grund den städtischen Schlachthof.

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Färbereien:

Lage:  vor 1800 in den Häusern 3/IV und 11/IV in der Josefsgasse.

1820   In 93/IV (Mühlau) richtet der Schwede Sahlström eine Färberei ein.

1832   Verkauft an Ernst Benjamin Friedrich.

1840   Aufgelassen und Neubau in den Häusern 40/III und 41/III.

1869   Verkauf an die Herrschaft und Inbetriebnahme der Färberei in der

       Kleinen Gasse 35/III.

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Filztuchfabrik:

Lage:  Barzdorfer Straße 142/IV und 143/IV

1870   von Josef und Ignaz Kirschner gegründet

1882   verkauft an Robert Bayer. Dieser errichtet darin eine Filztuch Fabrik.

1906   an Hutter & Schranz übergegangen

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Filztuchfabrik:

Lage:  Barzdorfer Straße 140/IV

1830   von Karl Leitenberger gegründet

1850   an Gebr. Kirschner für eine Tuchfabrik (Handwebstühle) verkauft.

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Kattundruckerei Stark:

Lage:  Neben der alten Bahn, zwischen Kummer- und Alte Kummer Straße

       (1/II und 113/II). (s.auch: Bleicherei und Appretur).

1801   von August Stark gebaut. Dieser wohnte in der Fabrikstraße 141/I.

1820   Ignaz Leitenberger

1830   Karl Leitenberger

1860   Betrieb eingestellt

1888   bis 1888 war der gesamte Komplex die Nr. 1/II

1888   wird der östliche Teil an Graf Hartig verkauft und erhält

       die Nr. 113/II.

1896   der westliche Teil wird an Rudolf Lazar und Emil Kreher verkauft.

       (zum Verkauf gelangt nur die Nr. 1/II.

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Konsumverein:

Lage:  Postgasse 84/I

1888   von der Arbeiterschaft gegründet

1902   Errichtung eines eigenen Gebäudes mit Gasthaus

1903   Erweiterung um einen Saalbau

1905   ca. 500 Mitglieder

1980   Zerstörung des Gebäudes

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Niedere Mühle:

Lage:  Mühlengasse 22/III

1600   seit vor 1600 als Papiermühle im Besitz der Herrschaft Niemes.

1620   Papiermühle, Pächter Peter Ossendorf.

1787   Verkauf an Josef Weidlich. Der Betrieb als Papiermühle wird

       eingestellt, es erfolgt Umbau zur Mahlmühle.

1876   Tuchwalke, Pächter Anton Schicketanz.

1890   Verkauf an Anton Pietsch aus Jungbunzlau.

1901   Errichtung eines Dampf- und Wannenbades durch Anton Pietsch.

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Obere Mühle:

Lage:  Mühlau 96/IV

1600   obrigkeitliche Mahlmühle

1800   Privatbesitz

1870   östlicher Anbau

1898   der Müller Franz Freyer baut ein Elektrizitätswerk ein.

1901   Ende des Mahlbetriebs

1920   die Stadt Niemes kauft das E-Werk

1924   die Stadt Niemes errichtet im östlichen Flügel ein städtisches

       Dampf- und Wannenbad.

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Pulvermühle:

Lage:  Barzdorfer Straße 132/IV

1600   Besitzer Hans Mönch

1710   durch Explosion zerstört

1801   als Tuchwalke aus 132/IV erbaut

1900   Friedrich Kirschner betreibt eine Gerberwalke.

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Sägewerk (Dampfbrettsäge):

Lage:  Schwabitzer Straße - Rollstraße 240/I

1888   von Johann Wieden und Karl Teubner errichtet.

1906   Johann Prade, Schwiegersohn des Johann Wieden übernimmt das Werk.

1920   geht der Betrieb an die "Nordböhmische Wald- und Holzindustrie".

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Schafwollspinnerei:

Lage:  Kleine Gasse 140/III, später Herrngasse 26/III

1830   Franz Prade aus Schwarau richtet in 140/III eine

       Schafwollspinnerei ein.

1850   Verlegung in das Haus 26/III

1860   Betrieb eingestellt.

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Töpferei:

Lage:  Barzdorfer Straße 115/IV

1800   betrieben von der Herrschaft bis ca. 1800.

       Das Haus 117/IV diente als Trocken- und Lagerraum.

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Tuchfabrik Anton und Adolf Schicketanz:

Lage:  Tschistai (174/I), Abzweig von der Straße nach Hühnerwasser

       zwischen Niemes und Plauschnitz.

1836   gegründet durch Anton Schicketanz Senior in der Postgasse 117/I.

1868   nach dessen Tod (+1866) verlagern die Söhne Adolf und Anton

       die Fabrik in die Tschistai (Waldwerk).

1873   die Brüder trennen sich. Adolf behält die Tuchfabrik, Anton

       errichtet in Weißwasser eine Neue. Nach Wasserproblemen verkauft

       Anton die Fabrik in Weißwasser und errichtet 1883 in Grünau

       auf der Brandstelle der ehemaligen Kirschnerfabrik eine Neue.

1890   Nach dem Tod von Adolf Schicketanz übernimmt dessen Schwiegersohn

       Gustav Anders 1894 die Firma.

1901   Verkauf an Ignaz Klinger aus Neustadt a.T.

1906   Hutter & Schranz vergrößert das Werk und richtet darin

       eine Drahtweberei ein.

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Tuchwalke:

Lage:  Barzdorfer Straße 132/IV (Pulvermühle)

1801   als Tuchwalke erbaut.

1899   verkauft an Friedrich Kirschner, Gerbermeister.

       Dieser macht daraus eine Gerberwalke.

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Wäschefabrik Müller & Seide:

Lage:  an der Bahn (18/V)

1908   erbaut

(nach oben)

 

Dampfziegelei:

Lage:  Barzdorf, Lehmseite (Westliche Seite)

1896   als "Barzdorfer Dampfziegelei Schier & Ko" errichtet.

1905   Streubesitz: Josef Schier, Barzdorf, Anton Suske, Pflastermeister,

       Karl Teubner, Maurermeister, Franz Seidl´s Erben,

       Karl Rößler´s Erben.

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Kirche und Heiliges Grab

 

Dreifaltigkeitskirche:

Lage:  Ecke Polzengasse / Brückengasse (12/III).

       Auch als "Altes Spital" bezeichnet.

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Heilige Grab Kapelle:

Lage:  Am Sand

1665 erbaut durch Giullo Broggio im Auftrag von Johann Putz von Adlerthurn.

1668 am 3.Sonntag nach Ostern (22.4.1668) eingeweiht.

1884 gründliche Renovierung

1891 Gründung des Vereins zur Verschönerung des Hl. Grabes (1939 aufgelöst)

(nach oben)

 

St. Josefs Kirchel:

Lage:  Schillerstraße

1713   erbaut durch Johann Friedrich Wollmann und Paul Nigrin.

1789   aufgelassen (Josephinische Verordnung) und an den Maurermeister

       Anton Pass verkauft. Dieser macht daraus das Gasthaus

       "Zum Lindenhof".

1860   verkauft an Josef Böhm aus Heidedörfel. Anbau und Ausbau.

1903   verkauft an den Baumeister Josef Schneider.

2002   Sammlung unter den vertriebenen Niemesern zur Renovierung und

       Erhaltung der Bausubstanz.

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Kirche St. Peter u. Paul:

Lage:  Schillerstraße

1352   wird Niemes erstmals als Pfarrort Nymans erwähnt.

1661   Neubau durch Santi Bossio, später Julius Broggio.

1667   Errichtung des Turms. Dieser war östlich von der Kirche abgesetzt.

1673   Umfassungsmauer (Friedhofsmauer) wird mit 4+1 Kapellen gebaut.

1806   Durch Stadtbrand zerstört.

1807   Neubau. Dabei wird die Kirche um den Bereich zwischen Turm

       und alter Kirche erweitert.

1872   Der Friedhof bei der Kirche wird aufgelassen.

1999   Neudeckung des Kirchendaches zur Erhaltung der Bausubstanz

       nach Sammlung unter den vertriebenen Niemesern.

(nach oben)

 

Passionsspiele:

1679   1. Aufführung auf dem Vorplatz des Hl.Grabes. Der Urtext

       dieser Aufführung ging beim Stadtbrand 1806 verloren.

1922   Wiederbelebung des Passionsspiels.

       Aufführung in der Lorinser Turnhalle.

1938   Letztes Passionsspiel in Deutscher Sprache.

1949   1. Passionsspiel in Tschechischer Sprache.

       Bis 2000 keine Aufführungen.

2001   1. Passionsspiel aufgeführt von Kindern des Gymnasiums

       im Kino der Stadt Niemes.

(nach oben)

 

Pfarrei:

Lage:  bei der Kirche St. Peter u. Paul auf dem Kirchberg (106/III).

1675   Neubau an Stelle eines Holzhauses.

1807   Neubau nach Vernichtung durch den Stadtbrand 1806.

(nach oben)

 

 

Kommunales

 

Badehaus - Stadtbad:

1516   genannt im Stadtprivileg des Johann von Wartenberg

       ...eine Badestelle erbauen...

1604   Im Stadtbrief des Johann Müller von Mühlhausen anerkannt.

1770   befand sich das Badehaus in der Josefsgasse (Färbergasse) 1/IV

       neben dem Baderhaus in 2/IV.

1924   errichtet die Stadt Niemes im östlichen Flügel der "Oberen Mühle"

       in der Mühlau 96/IV ein Dampf und Wannenbad s. Obere Mühle und Niedere Mühle.

(nach oben)

 

Bader:

1734   wohnte der Bader Franz Gärtner in der Josefsgasse (Färbergasse) 2/IV

1753   wohnte der Bader Ignaz Gärtner in der Großen Gasse 64/III

1792   wohnte der Bader Ignaz Lorinser in der Großen Gasse 64/III

1807   wohnte der Arzt Ignaz Lorinser in der Großen Gasse 59/III

(nach oben)

 

Alter Bahnhof:

Lage:  Alte Bahnhofstraße 187/I, zwischen Schwabitzer und Höflitzer Straße.

1883   Als Station für die Lokalbahn Böhm.Leipa - Niemes erbaut.

(nach oben)

 

Neuer Bahnhof:

Lage:  Bahnhofstraße 2/V.

1900   Als Station für die Bahn Teplitz - Reichenberg erbaut.

       Eröffnung 16.9.1900.

(nach oben)

 

Bezirksgericht:

Lage:  Ringplatz 56/III

1850   im Rathaus untergebracht.

(nach oben)

 

Bezirksvertretung:

1865   im Meierhof in der Scheibengasse 4/II errichtet

1877   in der Großen Gasse 123/III

1883   in der Großen Gasse 118/III

1883   in der Großen Gasse 129/III

1884   in der Großen Gasse 124/III

1884   in der Großen Gasse 68/III

(nach oben)

 

Dreifaltigkeits-Spital:

Lage:  Neben der Dreifaltigkeitskirche, Ecke Polzengasse - Brückengasse,

       Nr. 12/III. Auch als Altes Spital bezeichnet.

1406   erwähnt

1612   auf den Grundmauern der Dreifaltigkeitskirche als Holzgebäude

       errichtet.

1686   Neubau aus Stein

1776   als Spital aufgelassen

1791   als Schule verwendet

(nach oben)

 

Neues Spital:

Lage:  beim Heiligen Grab, Mühlau 101/IV

1679   durch Putz von Adlerthurn zur Aufnahme von Alten und Kranken errichtet.

1939   Übergabe an die Stadt und Einrichtung des städtischen Museums.

(nach oben)

 

Eisenbahn:

1883   wird die Lokalbahn von Böhm.Leipa nach Niemes gebaut,

       das Stationsgebäude an der Schwabitzer Straße 187/I errichtet

       (Alter Bahnhof).

1900   am 16.9. wird die Aussig - Teplitzer Eisenbahn eröffnet.

       Der neue Bahnhof befindet sich in der Bahnhofstraße 2/V.

(nach oben)

 

Fischerteich:

Lage:  Im Nordosten von Niemes, Nähe Rabendorfer Straße

       Gehörte als Schlossteich ursprünglich der Obrigkeit.

1923   von der Stadt zur Anlage eines Freibades gekauft.

(nach oben)

 

Kino:

Lage:  Marienplatz 173/III

1930   erbaut an Stelle des früheren Teils 173/III des Brauhauses.

(nach oben)

 

Krankenhaus:

1883   Hühnerwasserstraße 1/I (städtisch).

1895   Neubau am Krankenhausweg 273/I.

1929   nach Neubau des Siechenhauses aufgelassen.

(nach oben)

 

Siechenhaus:

1796   eingerichtet in der Kreuzgasse 46/I.

1836   in der Hühnerwasserstraße 1/I als Krankenhaus.

1895   bis 1897 in der Kleinen Gasse 25/III.

1929   Neubau als Bezirkssiechenhaus in der Hühnerwasserstraße 273/I

       nach Auflassung des dortigen Krankenhauses.

(nach oben)

 

Museum:

Lage:  Neues Spital (Spittl) beim Hl. Grab, Mühlau 101/IV.

1679   erbaut durch Putz von Adlerthurn.

1939   Übergabe an die Stadt und Einrichtung eines Museums.

(nach oben)

 

Post:

1740   Briefsammelstelle in der Großen Gasse 64/III.

1826   Briefsammelstelle in der Großen Gasse 59/III.

1838   Postamt in der Großen Gasse 70/III.

1840   Postamt in der Großen Gasse 128/III.

1869   Errichtung eines Telegraphenamtes.

1897   Postamt in der Kleinen Gasse 25/III.

1902   Errichtung eines Telefonamtes.

1912   Postamt im Gebäude der neuen Sparkasse, Große Gasse 120/III.

(nach oben)

 

Rathaus:

Lage:  Ringplatz 56/III

1580   im Privileg des Mazanetz von Frimburg genannt.

1600   davor in der Großen Gasse.

1604   im Privileg des Johann Müller von Mühlhausen genannt.

1655   Neubau am Ringplatz 56/III.

1806   durch den Stadtbrand vernichtet und wieder aufgebaut.

1985   Abriss des inzwischen verfallenen Gebäudes.

(nach oben)

 

Schlachthaus:

Lage:  Engelberg, Nähe Meierhof am Polzen, Nr. 3/II.

1897   Erbaut auf dem Grundstück der früheren Holste´schen Holzessigfabrik.

(nach oben)

 

Schule:

1897   erwähnt

1580   im Haus 105/III, dem späteren Hotel Ernst (Schulgraben).

1785   Bahnhofstraße 7/III.

1791   Verkauf der Schule in 105/III an den Tischlermeister Anton Schmidt.

1791   im alten Stadtamt 12/III.

1864   Pfarrschule wird Hauptschule.

1868   Eine Klasse in der Großen Gasse 120/III, 3 Klassen in 125/III.

1876   bis 1878 eine Klasse am Marienplatz 57/II.

1877   Knaben Volks- und Bürgerschule in der Kleinen Gasse 25/III.

1894   Neubau der Volks- und Bürgerschule für Knaben und Mädchen.

       am Schulberg 81/III

(nach oben)

 

Tschechische Schule:

1920   in der Kleinen Gasse 25/III.

1936   Neubau in der Schillerstraße 101/V.

1938   die Schule in 101/V wird als Deutsche Volksschule eröffnet.

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Stadtamt:

1850   im eigenen Rathaus in der Großen Gasse 58/III

1876   im Herrnhaus am Ringplatz 56/III zur Miete

1876   in der Großen Gasse 123/III zur Miete

1879   in der Großen Gasse 125/III zur Miete

1894   im eigenem Gebäude Brückengasse - Polzengasse, Nr. 12/III,

       der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche, dann Schule.

1925   Neubau in der Postgasse 181/III.

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Steueramt:

1850   im Rathaus am Ringplatz 56/III

1901   in der Herrngasse 25/IV

1901   in der Großen Gasse 122/III

1925   in der Postgasse 181/III.

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Bedeutende Personen

 

Johann Anton Düring, Oberlehrer (1806 - ????)

1806   am 26.1.1806 in Niemes Scheibengasse 91/II geboren.

1840   schrieb als Lehrer in Niemes um 1840 die "Geschichte der Stadt Niemes".

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Dr.Karl Eppinger, Jurist und Politiker (1854 - 1911)

1854   am 6.1. in Braunau geboren.

1877   Jura Studium in Prag und Promotion am 16.10.1877.

1881   Advokat in Niemes 139/III am Ringplatz.

1895   von den Städten Niemes und Zwickau in den böhmischen Landtag gewählt

       Als Mitglied der Gemeindevertretung Niemes trat er entscheidend

       dafür ein, dass beim Bahnbau die Strecke der ATE

       (Aussig Teplitzer Eisenbahn) über Niemes geführt wurde.

1910   erfolgreiche Mitarbeit bei den Deutsch-Tschechischen Ausgleichsverhandlungen

1911   er starb auf einer Reise im Bahnhof Salzburg am 14.9.1911

       und wurde in Niemes beigesetzt. Die Große Gasse wurde nach ihm benannt.

(Bild von Dr. Karl Eppinger)

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Edmund Friedrich, Schönfärber und Heimatforscher (1866 - 1945)

1866   am 6.2. in Niemes, Kleine Gasse 37/III geboren.

       Er war Schönfärber, befasste sich jedoch von Jugend an mit der

       Heimatgeschichte, vornehmlich mit Forschungen im Bezug auf die

       Vorzeit und prähistorischen Funden.

1939   half er Alexander Wichowsky, Oberlehrer i.R. und 1. Kurator

       bei der Einrichtung des städtischen Museums und übernahm dessen Leitung,

       nachdem Alexander W. nach Leipa umgezogen war.

1945   er starb während der Vertreibung am 6.9.1945 in Sebnitz

       an den Folgen der Schläge, die ihm ein tschechischer Soldat zugefügt hatte,

       weil er, fast 80 jährig, das Marschtempo nicht mithalten konnte.

(Bild von Edmund Friedrich)

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Josef Ludwig Haase (1848 - 1933)

1848   am 25.10. in Niemes, Große Gasse 120/III geboren.

1866   bis 1869 Studium in Wien.

1874   Bürgerschullehrer in Krems.

1876   Professor an der Lehrerbildungsanstalt in Komotau.

1889   Professor an der Lehrerbildungsanstalt in Prag.

1887   schrieb er den Epos "Ruine Roll".

1933   in Iglau gestorben.

(Bild von Josef Ludwig Haase)

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Karl Kostka, Jurist und Politiker (1870 - ????)

1870   am 5.5. in Niemes Große Gasse 123/III geboren.

1888   Jurastudium an der Universität Prag.

1893   bis 1896 beim k.k. Kreisgericht in Böhm. Leipa tätig.

       Er veröffentlichte in verschiedenen Fachzeitschriften Aufsätze

       über Sozialpolitik.

       In seinen letzten Lebensjahren war er Bürgermeister

       der Stadt Reichenberg. (+ ????)

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Familie Lorinser in Niemes

1763   Franz Anton Lorinser (*1.12.1739 in Schussenried) weilt am Ende

       des 7-jährigen Krieges als Feldarzt in Niemes und heiratet am 25.4.1763

       die Tochter des Wundarztes Ignaz Gärtner. Er starb am 17.2.1887 in Niemes.

1788   sein Sohn Ignaz (*22.8.1871 in Niemes) vollendet mit 17 Jahren

       das Studium in Wien als Chirurg und Geburtshelfer.

1789   Anstellung als Herrschaftsarzt bei Familie Hartig.

1805   verliert er durch den Stadtbrand sein Haus und wird von der Fam. Hartig

       im Schloß einquartiert. Er stirbt am 28.8.1841 in Niemes.

1832   sein Sohn Andreas (*11.12.1798 in Niemes) ist ebenfalls Wundarzt in Niemes.

       Er stirbt am 9.7.1839 in Niemes.

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Karl Suske (1889 - 1966)

1889   am 21.1. in Niemes, Fabrikstraße 139/I geboren.

       Er war Straßenbau- und Pflastermeister in Niemes. Seine große Leidenschaft

       war die Heimatforschung. Er unternahm zahlreiche Ausgrabungen in Niemes und

       Umgebung. Die Ergebnisse werden im Heimatkundlichen Museum in Böhm. Leipa

       ausgestellt, seine Aufzeichnungen verwenden tschechische Archäologen

       noch Heute für ihre Arbeit.

       Nach Gefangenschaft und Vertreibung erstellt er historische Stadtpläne

       von Niemes, welche bis in das Jahr 1655 zurück reichen.

1966   am 7.12. stirbt Karl Suske in Freiburg i.B.

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Josef Tille (1866 - 1951)

1866   am 29.6. in der Barzdorfer Straße 117/IV in Niemes geboren.

       Er war Stadtchronist, Heimat- und Geschichtsforscher.

1905   erscheint sein Buch "Geschichte der Stadt Niemes" mit über 500 Seiten.

1932   zieht er als Pensionist zu seinem Sohn Alois nach Ottenreuth, der dort als

       Pfarrer tätig ist.

1946   Bis zu seiner Vertreibung schreibt er die Fortsetzung zu seinem

       1905 erschienenen Buch. Das Ergebnis sind 5 Bände mit zusammen

       ca. 2.500 Seiten, zahlreichen Fotos, Zeichnungen und Abbildungen.

1946   am 4.9. schreibt er in den Bd.1 eine Widmung und schenkt das Werk

       "seiner Vaterstadt Niemes", am 5.9. werden seine gesamten

       Unterlagen konfisziert und in das Archiv in Böhm. Leipa abtransportiert.

1951   am 19.4. stirbt er in Lichtenberg/Odenwald.

(Bild von Josef Tille)

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Rudolf Watzke, Kammersänger (1892 - 1972)

1892   am 5.4 in Niemes, Hühnerwasserstraße 13/I geboren.

1924   sang er zum 1. Mal bei den Bayreuther Festspielen mit.

1924   bis 1928 Berliner Staatsoper

1972   am 18.12 verstorben.

(Gedenktafel an Rudolf Watzke)

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