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Heimat- und Familienforschung Niemes - Mimoň im Sudetenland

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Daten und Fakten aus dem alten Niemes und seiner Umgebung

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  » Bedeutende Personen  

 

Banken- und Finanzwesen
  » Deutsche Kreditgenossenschaft  
  » Kreditanstalt der Deutschen  
  » Landwirtschaftliche Bank  
  » Sparkasse  
  » Steueramt  
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    Deutsche Kreditgenossenschaft  
  1911 in der Großen Gasse 71/III.  
  ???? in der Großen Gasse 121/III.  

 

    Kreditanstalt der Deutschen  
  1921 am Schulplatz 114/III.  

 

    Landwirtschaftliche Bank  
  1919 in der Brückengasse 111/III.  
  ???? in der Großen Gasse 126/III.
Dieses Gebäude war bisher das Hotel "Leder" und wurde von der Bank
gekauft und eingerichtet.
 

 

    Stadtsparkasse  
  1876 im Rathaus, am Ringplatz 56/III.  
  1876 in der Großen Gasse 124/III.  
  1895 in der Brückengasse 12/III.  
  1911 im neu erbauten Gebäude in der Großen Gasse 120/III.  

 

Gebäude
  » Bahnhof (alt)  
  » Bahnhof (neu)  
  » Branntweinhaus  
  » Brauhaus  
  » Bürgerschule  
  » Drahtmühle  
  » Elektrizitätswerk  
  » Forstamt  
  » Herrnhaus  
  » Herrschaftliches Oberamt  
  » Kino  
  » Konsumverein  
  » Meierhof Drausendorf  
  » Meierhof Groß Roll  
  » Meierhof Hammer  
  » Meierhof Klein Roll  
  » Meierhof Krassa  
  » Meierhof Mednai  
  » Meierhof Merzdorf  
  » Meierhof Neuhof  
  » Meierhof Neuland  
  » Meierhof Niemes (s. Herrsch. Oberamt)  
  » Meierhof Paulinenhof  
  » Meierhof Sperning  
  » Meierhof Zedlitsch  
  » Mühle (niedere)  
  » Mühle (obere); (siehe Elektrizitätswerk)  
  » Museum  
  » Papiermühle (siehe Niedere Mühle)  
» Post
  » Pulvermühle  
  » Rathaus  
  » Schlachthof  
  » Sägewerk  
  » Schloss  
  » Schlossgarten  
  » Schule (siehe Bürgerschule)  
  » Schule (Tschechische)  
  » Turnhallen  
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    Alter Bahnhof  
  Lage: Alte Bahnhofstraße 187/I.  
  1883 Als Station für die Lokalbahn Böhmisch Leipa - Niemes erbaut.  

 

    Neuer Bahnhof  
  Lage: Bahnhofstraße 2/V.  
  1900 Als Station für die Bahn Teplitz - Reichenberg erbaut.  
    Eröffnung 16.9.1900.  

 

    Branntweinhaus  
  Lage: Niedermühlsteg 21/III.  
  bis 1875 war es im Gemeindebesitz und musste der Obrigkeit zum Brennen
überlassen werden.
 
  1875 Verkauf an den bisherigen Pächter Josef Steiner.  

 

    1. Brauhaus  
  Lage: Ringplatz 48/III.  
  1600 gehörte vor 1600 der Bürgerschaft.  
  1620 Durch eingefallene Polen abgebrannt.  

 

    2. Brauhaus  
  Lage: Marienplatz 111/III.  
  1666 einschließlich der Felsenkeller unter dem Kirchberg durch
Putz von Adlerthurn erbaut.
 
  1806 bei dem großen Stadtbrand abgebrannt.  
  1866 Anbau des Flügels gegen die Kirche am Marienplatz 173/III (ab 1930 Kino).  
  1919 Einstellung des Braubetriebes.  
  1919 Die Landwirtschaftliche Lagerhaus Genossenschaft kauft den Teil 111/III.  
  1930 Die Stadt kauft den Teil 173/III und erbaut das Kino.  

 

    Bürgerschule  
  Lage: Am Schulberg 81/III.  
  1580 Im Haus 105/III, dem späteren Hotel Ernst (Schulgraben).  
  1785 Bahnhofstraße 7/III.  
  1791 Verkauf der Schule in 105/III an den Tischlermeister Anton Schmidt.  
  1791 im alten Stadtamt 12/III.  
  1864 Pfarrschule wird Hauptschule.  
  1868 Eine Klasse in der Großen Gasse 120/III, 3 Klassen in 25/III.  
  1876 bis 1878 eine Klasse am Marienplatz 57/II.  
  1877 Knaben Volks- und Bürgerschule in der Kleinen Gasse 25/III.  
  1894 Neubau der Volks- und Bürgerschule für Knaben und Mädchen
am Schulberg 81/III.
 

 

    Drahtmühle  
  Lage: Engelberg, in der Nähe von Nr. 2/II.  
  1796 wird die Drahtmühle erwähnt.  

 

    Elektrizitätswerk (Obere Mühle)  
  Lage: Mühlau 96/IV.  
  1600 obrigkeitliche Mahlmühle.  
  1800 in Privatbesitz.  
  1870 östlicher Anbau.  
  1898 Der Müller Franz Freyer baut ein Elektrizitätswerk ein.  
  1901 Ende des Mahlbetriebes.  
  1920 Die Stadt kauft das Elektrizitätswerk.  
  1924 Die Stadt errichtet im östlichen Flügel ein städtisches Dampf- und
Wannenbad.
 

 

    Forstamt  
  Lage: Alte Kummerstraße 113/II.
Es entstand durch Teilung des Anwesens 1/II in 1/II und 113/II.
 
  1888 von Karl Leitenberger gekauft.
Das Haus gehörte zur ehemaligen Stark´schen Kattunfabrik (1/II)
und wurde später geteilt.
 
  1896 Der angebaute westliche Teil der Fabrik kam in den Besitz der
Möbelfabrik Lazar&Kreher (Kattundruckerei).
 

 

    Herrnhaus  
  Lage: Ecke Ringplatz - Große Gasse (135/III).  
  1650 als der Obrigkeit gehörig erwähnt.  
  1751 Neubau.  
  1772 kauft es Josef Swoboda.  

 

    Herrschaftliches Oberamt (Meierhof Niemes)  
  Lage: Kummerstraße 4/II.
Lt. unserem Stadtchronisten Josef Tille soll hier früher einmal eine Veste
bestanden haben und danach an dieser Stelle das alte Schloß erbaut
worden sein.
 
  1604 ist als Jahreszahl am Eingangstor vermerkt.  
  1808 Durch den Stadtbrand wurde das Amtsgebäude vernichtet.  
  1808 Aufbau des 2. Stockwerkes auf das Amtshaus.  
  1848 Das Oberamt wird als Gericht aufgelöst.  
  1854 Bau des großen Schafstalls auf der anderen Seite der Kummer Straße.  
  1874 Bau der Dampfbrennerei im östlichen Teil..  
  1881 Die Dampfbrennerei wird aufgelassen.  

 

    Kino  
  Lage: Marienplatz 173/II  
  1930 Erbaut an Stelle des früheren Teils 173/II des Brauhauses.  

 

    Konsumverein  
  Lage: Postgasse 84/I.  
  1888 Von der Arbeiterschaft gegründet.  
  1902 Errichtung eines eigenen Gebäudes mit Gasthaus.  
  1903 Erweiterung durch einen Saalbau.  
  1905 ca. 500 Mitglieder.  
  1980 Zerstörung des Gebäudes.  

 

    Meierhof Drausendorf  
  Lage: Drausendorf  
  1673 von Johann Edmund Putz von Adlerthurn gekauft.  

 

    Meierhof Groß Roll  
  Lage: Am östlichen Fuß des Roll im Waldgebiet. Gehörte zu Wartenberg.
Seit frühester Zeit erwähnt.
 
  1879 Die Scheunen werden durch Feuer vernichtet.  

 

    Meierhof Hammer  
  Lage: Hammer  
  1619 Müller von Mühlhausen legt das Vorwerk an.  
  1686 durch Johann Edmund Putz von Adlerthurn vollendet.  

 

    Meierhof Klein Roll  
  Lage: Unterwartenberg, gehörte zu Wartenberg.  

 

    Meierhof Krassa  
  Lage: An der Straße Wartenberg - Oschitz. Gehörte zu Krassa.  

 

    Meierhof Mednai  
  Lage: Bei Nahlau. Gehörte zu Schwarzwald. Auch als Mednay bezeichnet.  
  1380 Bereits erwähnt.  

 

Meierhof Merzdorf
  Lage: Merzdorf.  
  1658 Von Johann Edmund Putz von Adlerthurn gekauft.  

 

    Meierhof Neuhof  
  Lage: An der Straße nach Schwabitz, zwischen Höflitz und Schwabitz gelegen.
Gehörte zu Höflitz.
 
  1670 Bestand unter dem Namen "Wüste Wiesen".  

 

    Meierhof Neuland  
  Lage: Westlich Neuland a.Roll gelegen, an der Straße von Niemes nach D.Gabel.  

 

    Meierhof Paulinenhof  
  Lage: Am Fuß des Roll. Gehörte zu Höflitz.  
  1868 Erbaut.  

 

    Meierhof Sperning  
  Lage: Bei Böhmisch Neuland, gehörte zu Schwabitz.
Bestand bereits im Mittelalter. Auch als Spernich, Spörning bezeichnet.
 
  ca. 1620 Umbau durch Müller von Mühlhausen.  
  1755 Abgebrannt.  

 

    Meierhof Zedlitsch  
  Lage: Links an der Straße von Niemes nach D.Gabel, südöstlich vom Tolzberg.  
  1500 Bereits erwähnt. Gehörte zu Smrdak.  

 

    Niedere Mühle  
  Lage: Mühlengasse 22/III.  
  1600 Als Papiermühle im Besitz der Herrschaft Niemes.  
  1620 Papiermühle, Besitzer Peter Ossendorf.  
  1787 Verkauf an Josef Weidlich. Der Betrieb als Papiermühle wird eingestellt,
es erfolgt der Umbau zur Mahlmühle.
 
  1876 Tuchwalke, Pächter Anton Schicketanz.  
  1890 Verkauf an Anton Pietsch aus Jungbunzlau.  
  1901 Errichtung eines Dampf- und Wannenbades durch Anton Pietsch.  

 

    Museum  
  Lage: Neues Spital (Spittl) beim Hl. Grab, Mühlau 101/IV.  
1679 Erbaut durch Putz von Adlerthurn.
  1939 Übergabe an die Stadt und Einrichtung eines Museums.  

 

    Post  
  Lage: Große Gasse 120/III.  
  1740 Briefsammelstelle in der Großen Gasse 64/III.  
  1826 Briefsammelstelle in der Großen Gasse 59/III.  
  1838 Postamt in der Großen Gasse 70/III.  
  1840 Postamt in der Großen Gasse 128/III.  
  1869 Errichtung eines Telegraphenamtes.  
  1897 Postamt in der Kleinen Gasse 25/III.  
  1902 Errichtung eines Telefonamtes.  
  1912 Postamt im Gebäude der neuen Sparkasse, Große Gasse 120/III.  

 

    Pulvermühle  
  Lage: Barzdorfer Straße 132/IV.  
  1600 Besitzer Hans Mönch.  
  1710 Durch Explosion zerstört.  
  1801 Als Tuchwalke aus 132/IV erbaut.  
  1900 Friedrich Kirschner betreibt eine Gerberwalke.  

 

    Rathaus  
  Lage: Ringplatz 56/III  
  1580 Im Privileg des Mazanetz von Frimburg genannt.  
  1600 Davor in der Großen Gasse.  
  1604 Im Privileg des Johann Müller von Mühlhausen genannt.  
  1655 Neubau am Ringplatz 56/III.  
  1806 Durch den Stadtbrand vernichtet und wieder aufgebaut.  
  1985 Abriss des inzwischen verfallenen Gebäudes.  

 

    Schlachthof  
  Lage: Engelberg, in der Nähe des Meierhofes, am Polzen gelegen, Nr. 3/II.  
  1897 Erbaut auf dem Grundstück der früheren Holste´schen Holzessigfabrik.  

 

    Schloß  
  Lage: Ringplatz 42/III.  
  1500 Erbaut von den Herren von Biberstein.  
  1578 Genannt in der Verkaufsurkunde Karl von Biberstein an
Bohuslav Mazanetz von Frimburg.
 
  1620 Durch polnische Reiter niedergebrannt.  
  1664 Johann Franz Putz von Adlerthurn baut auf das Schloß ein zusätzliches
Stockwerk.
 
  1807 Nach dem Stadtbrand 1806 neu erbaut. Dabei wurde es näher an den
Ringplatz gerückt.
 
  1985 Abriss des inzwischen verfallenen Gebäudes.  

 

    Schloßgarten  
  Lage: Hinter (östlich) dem Schloß.  
  vor 1800 Fasanengarten mit dem Fasanenjägerhaus 43/III.  
  1800 Franz Graf Hartig legt die Parkanlage an.  
  1819 Zur Vergrößerung des Parks kauft er von der Gemeinde die
Wiesen am Polzen, von der Postbrückr flussaufwärts.
 

 

    Sägewerk (Dampfbrettsäge)  
  Lage: Schwabitzerstraße - Rollstraße 240/I.  
  1888 Von Johann Wieden und Karl Teubner errichtet.  
  1906 Johann Prade, Schwiegersohn von Johann Wieden übernimmt das Werk.  
  1920 Die "Nordböhmische Wald- und Holzindustrie" übernimmt das Werk.  

 


    Tschechische Schule  
  Lage: Schillerstraße 101/V.  
  1920 In der Kleinen Gasse 25/III.  
  1936 Neubau in der Schillerstraße 101/V.  
  1938 Die Schule in 101/V wird als Deutsche Volksschule eröffnet.  

    Turnhallen  
  1901 Der Sozialdemokratische Arbeiterverein errichtet in der Postgasse 84/I
seine Turnhalle einschließlich eines Gasthauses.
 
  1903 Der Sozialdemokratische Arbeiterverein errichtet in der Postgasse 84/I
einen Saalbau.
 
  1903 Der Deutsche Turnverein baut in der Turnerstraße 170/III die
"Lorinser Turnhalle".
 
  1907 Die Deutsche Turnerverbindung "Jahn" kauft das Gasthaus "Grüner Baum"
in der Postgasse 115/I und baut eine Turnhalle.
 
  1947 Im Januar 1947 wird die "Lorinser Turnhalle" durch einen Brand zerstört.  


Handel und Handwerk
  » Dampfbrennerei (siehe Herrsch. Oberamt)  
  » Färberei  
  » Schafwoll Spinnerei  
  » Töpferei  
  » Tuchwalke  
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    Färberei  
  Lage: Kleine Gasse 35/III  
  vor 1800 In den Häusern142/IV und 143/IV.  
  1820 Im Haus 93/IV (Mühlau) richtet der Schwede Sahlströhm eine Färberei ein.  
  1832 Ernst Benjamin Friedrich kauft die Färberei.  
  1840 Aufgelassen und Neubau in den Häusern 40/III und 41/III.  
  1869 Verkauf an die Herrschaft und Inbetriebnahme der Färberei
in der Kleinen Gasse 35/III.
 

 

    Schafwoll Spinnerei  
  Lage: Kleine Gasse 140/III, später in der Herrngasse 26/III.  
  1830 Franz Prade aus Schwarau richtet in 140/III eine Schafwollspinnerei ein.  
  1850 Verlegung in das Haus 26/III  
  1860 Betrieb eingestellt.  

 

    Töpferei  
  Lage: Barzdorferstraße 115/IV  
  bis 1800 Betrieben von der Herrschaft. das haus 117/IV diente als Trocken-
und Lagerraum.
 

 

    Tuchwalke  
  Lage: Barzdorferstraße 132/IV (ehem. Pulvermühle)  
  1901 Als Tuchwalke erbaut.  
  1899 An Friedrich Kirschner, Gerbermeister verkauft. Dieser macht daraus eine
Tuchwalke.
 

 

Industrie
  » Appretur  
  » Bugholzmöbelfabrik Fischel  
  » Bugholzmöbelfabrik Lazar & Kreher  
  » Dampfziegelei  
  » Essigfabrik  
  » Filztuchfabrik (siehe Hutter & Schranz)  
  » Hutter & Schranz  
  » Kattundruckerei Leitenberger  
  » Kattundruckerei Stark  
  » Melderwerke (s. Bugholzmöbelfabrik Fischel)  
  » Möbelfabrik Mundus
   (s. Bugholzmöbelfabrik Lazar & Kreher)
 
  » Teerproduktefabrik (siehe Essigfabrik)  
  » Tuchfabrik Adolf und Anton Schicketanz  
  » Tuchfabrik Anton Kirschner
   (siehe Hutter & Schranz)
 
  » Waldwerk
   (s. Tuchfabrik Adolf und Anton Schicketanz)
 
  » Wäschefabrik Seide  
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    Bleicherei und Appretur  
  Lage: Hinter dem Meierhof, Engelberg 2/II.  
  1801 August Stark errichtet als älteste Fabrik in Niemes eine Kattundruckerei.  
  1820 Von Ignaz Leitenberger übernommen.  
  1830 Von Karl Leitenberger übernommen.  
  1860 Ende der Kattundruckerei.  
  1880 Von der Herrschaft Graf Hartig übernommen.  
  1894 Von Adolf Gürtlers Söhne aus D.Gabel übernommen.  
  1894 Von Rudolf Ullrich aus Niemes übernommen.  
  1899 Von Adolf Stoppel übernommen.  
  1900 Von D.Glaser aus Rochlitz übernommen.  
  1902 Josef Anton Wondrak aus Zwickau errichtet eine Papierspulenfabrik.  

 

    Bugholzmöbelfabrik Fischel  
  Lage: Höflitzerstraße 146/I.  
  1870 Gustav ubnd Alexander Fischel aus Prag kaufen den 1834 erbauten
Getreideschüttboden an der Höflitzerstraße 146/I.
 
  1871 Beginn der Bugholzmöbelproduktion mit 100 Arbeitern.  
  1879 Arthur Fischel wird Teilhaber.  
  1896 Ernst Hirsch aus Wien kauft die Fabrik einschließlich Firmenbezeichnung.  
  1900 700 Beschäftigte.  
  1938 Treuhänderische Verwaltung durch das Deutsche Reich.  
  1940 Hugo Melder aus Pirna erwirbt die Fabrik. Sie wird als "Melderwerke"
bezeichnet.
 

 

    Bugholzmöbelfabrik Lazar & Kreher  
  Lage: Alte Kummer Straße 1/II, neben der alten Bahn.  
  1896 Rudolf Lazar und Emil Kreher kaufen den an das Forsthaus (113/II)
angebauten westlichen Teil der ehemaligen Leitenbergischen Kattunfabrik
und errichten eine Möbelfabrikation.
 
  1901 Emil Kreher tritt aus dem Unternehmen aus.  
  1902 Abgebrannt und sofort wieder aufgebaut.  
  1903 Wiederaufnahme der Produktion.  
  1912 An Emil Pelz, dem Besitzer der "Mundus AG Bugholzmöbelfabriken"
verkauft.
 

 

    Dampfziegelei  
  Lage: In Barzdorf auf der "Lehmseite" (westlichen Seite).  
  1896 Als "Barzdorfer Dampfziegelei Schier & Co" errichtet.  
  1905 In Streubesitz übergegangen:
Josef Schier, Barzdorf, Anton Suske, Pflastermeister,
Karl Teubner, Maurermeister, Franz Seidl´s Erben,
Karl Rößler´s Erben.
 

 

    Holzessig und Teerproduktefabrik  
  Lage: Engelberg 3/II, spätere Schlachthof.  
  1850 Besitzer Heinrich Martin.  
  1890 Von Franz Holste übernommen.  
  1895 Von der Stadt Niemes übernommen.  
  1897 Die Stadt Niemes errichtet auf dem Grund den städtischen Schlachthof.  

 

    Hutter & Schranz (Filztuchfabrik)  
  Lage: Barzdorferstraße 142/IV und 143/IV  
  1870 Von Josef und Ignaz Kirschner gegründet.  
  1882 Verkauft an Robert Bayer. Dieser errichtet darin eine Filztuchfabrik.  
  1906 Von Hutter & Schranz übernommen.  

 

    Kattundruckerei Leitenberger  
  Lage: Alte Kummerstraße 113/II.
Es entstand durch Teilung des Anwesens 1/II in 1/II und 113/II.
 
  1888 von Karl Leitenberger gekauft.
Das Haus gehörte zur ehemaligen Stark´schen Kattunfabrik (1/II)
und wurde später geteilt.
 
  1896 Der angebaute westliche Teil der Fabrik kam in den Besitz der
Möbelfabrik Lazar&Kreher (Kattundruckerei).
 

 

    Kattundruckerei Stark  
  Lage: Neben der "Alten Bahn", zwischen Kummerstr. und Alte Kummerstr.
(1/II und 113/II)
 
  1801 Von August Stark erbaut. Dieser wohnte in der Fabrikstraße 141/I.  
  1820 Von Ignaz Leitenberger übernommen.  
  1830 Von Karl Leitenberger übernommen.  
  1860 Kattundruckerei eingestellt.  
  1888 Bis 1888 war der gesamte Komplex die Nr. 1/II.  
  1888 Wird der östliche Teil an Graf Hartig verkauft und erhält die Nr. 113/II.  
  1896 Wird der westliche Teil, (1/II) an Rudolf Lazar und Emil Kreher verkauft.  

 

    Tuchfabrik Anton und Adolf Schicketanz  
  Lage: Tschistei 174/I, Abzweig von der Straße Niemes - Plauschnitz.  
  1836 Von Anton Schicketanz Senior gegründet in der Postgasse 117/I.  
  1868 Nach dessen Tod (+1866) verlagern die Söhne Adolf und Anton
die Fabrik in die Tschistai (Waldwerk).
 
  1873 Die Brüder trennen sich. Adolf behält die Tuchfabrik, Anton errichtet
in Weißwasser eine Neue. Nach Wasserproblemen verkauft Anton die
Fabrik in Weißwasser und errichtet 1883 in Grünau auf der Brandstelle
der ehemaligen Kirschner Fabrik eine Neue.
 
  1890 Nach dem Tod von Adolf Schicketanz übernimmt dessen Schwiegersohn
Gustav Anders 1894 die Firma.
 
  1901 Übernahme durch Gustav Klinger aus Neustadt a.T.  
  1906 Hutter und Schranz vergrößert das Werk in der Tschistai und richtet
darin eine Drahtweberei ein.
 

 

    Wäschefabrik Müller & Seide  
  Lage: An der Bahn 18/V.  
  1808 Gegründet.  

 

Kirchliches
  » Dreifaltigkeitskirche  
  » Heilige Grab  
  » Josefskirchel  
  » Kirche Peter und Paul  
  » Passionsspiele  
  » Pfarrei  
  » nach oben  

 

    Dreifaltigkeitskirche  
  Lage: Ecke Polzengasse - Brückengasse, 12/III.  
    Auch als "Altes Spital" bezeichnet.  

 

    Heilige Grab  
  Lage: Am Sand.  
  1665 Erbaut durch Giullo Broggio im Auftrag von Johann Putz von Adlerthurn.  
  1668 Am 3. Sonntag nach ostern (22.4.1668) eingeweiht.  
  1884 Gründliche Renovierung.  
  1891 Gründung des Vereins zur Verschönerung des Hl.Grabes (1939 aufgelöst).  

 

    St. Josefs Kirchel  
  Lage: Schillerstraße 97/III.  
  1713 Erbaut durch Johann Friedrich Wollmann und Paul Nigrin.  
  1789 Auf Grund der Josephinischen Verordnung aufgelassen und an den
Maurermeister Anton Pass verkauft. Dieser macht daraus das
Gasthaus "Zum Lindenhof".
 
  1860 Verkauft an Josef Böhm aus Heidedörfel, An- und Ausbau.  
  1903 Verkauft an Baumeister Josef Schneider.  
  2002 Sammlung unter den vertriebenen ehemaligen Bewohner aus Niemes
zur Erhaltung der Bausubstanz.
 

 

    Kirche Peter und Paul  
  Lage: Auf dem Kirchberg  
  1352 Niemes wird erstmals als Pfarrort Nymans erwähnt.  
  1661 Neubau durch Santi Bossio, später Julius Broggio.  
  1667 Errichtung des Turms. Dieser war östlich von der Kirche abgesetzt.  
  1673 Umfassungsmauer (Friedhofsmauer) wird mit 4+1 Kapellen errichtet.  
  1806 Durch den Stadtbrand zerstört.  
  1807 Neubau. Dabei wird die Kirche um den Bereich zwischen Turm und alter
Kirche erweitert.
 
  1872 Der Friedhof bei der Kirche wird aufgelassen.  
  1899 Neudeckung des Kirchendachs zur Erhaltung der Bausubstanz nach
Sammlung unter den vertriebenen ehemaligen Bewohner aus Niemes.
 

 

    Passionsspiele  
  1679 1. Aufführung auf dem Vorplatz des Hl. Grabes. Der Urtext dieser
Aufführung ging beim Stadtbrand 1806 verloren.
 
  1922 Wiederbelebung des Passionsspiels. Aufführung in der Lorinser Turnhalle.  
  1938 Letztes Passionsspiel in Deutscher Sprache.  
  1949 1. Passionsspiel in Tschechischer Sprache, dann bis 2000 keine
Aufführungen.
 
  2001 1. Passionsspiel, aufgeführt von Kindern des Gymnasiums im Kino
der Stadt Niemes.
 

 

    Pfarrei  
  Lage: Neben der Kirche am Kirchberg, 106/III.  
  1675 Neubau an Stelle des alten Holzhauses.  
  1806 Beim Stadtbrand vernichtet.  
  1807 Neubau aus Stein.  


Kommunales
  » Badehaus - Stadtbad  
  » Bezirksgericht  
  » Bezirksvertretung  
  » Stadtamt  
  » Steueramt  
  » nach oben  

 

    Badehaus / Stadtbad  
  Lage: Mühlau 96/IV  
  1516 Im Stadtprivileg des Johann von Wartenberg ist genannt:
...eine Badestelle erbauen...
 
  1604 Im Stadtbrief des Johann Müller von Mühlhausen anerkannt.  
  1770 Das Badehaus befand sich in der Josefsgasse (Färbergasse) 1/IV neben
dem Baderhaus 2/IV.
 
  1924 Die Stadt Niemes errichtet im östlichen Flügel der "Oberen Mühle", in der
Mühlau 96/IV ein Dampf- und Wannenbad.
 

 

    Bezirksgericht  
  Lage: Ringplatz 56/III  
  1850 Im Rathaus untergebracht.  

 

    Bezirksvertretung  
  Lage: Große Gasse 68/III  
  1865 Im Meierhof, Scheibengasse 4/II errichtet.  
  1877 In der Großen Gasse 123/III.  
  1883 In der Großen Gasse 118/III.  
  1883 In der Großen Gasse 129/III.  
  1884 In der Großen Gasse 124/III.  
  1884 In der Großen Gasse 68/III.  

 

    Stadtamt  
  Lage: In der Kleinen Gasse 181/III.  
  1850 Im eigenen Rathaus in der Großen Gasse 58/III.  
  1876 Im Herrnhaus am Ringplatz 135/III zur Miete.  
  1876 In der Großen Gasse 123/III zur Miete.  
  1879 In der Großen Gasse 125/III zur Miete.  
  1894 Im eigenen Gebäude Brückengasse - Polzengasse, Nr. 12/III,
der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche.
 
  1925 Neubau in der Kleinen Gasse 181/III.  

 

Medizin und Gesundheit
  » Apotheke  
  » Bader  
  » Dampf- und Wannenbad  (s.Kommunales)  
  » Dreifaltigkeits Spital (siehe Spital (altes))  
  » Krankenhaus  
  » Siechenhaus  
  » Spital (altes)  
  » Spital (neues)  
  » nach oben  

 

    Apotheke  
  Lage: Brückengasse 9/III.  
  1838 Der Apotheker Josef Dittrich errichtet in der Brückengasse die 1.Apotheke.  

 

    Bader  
  1734 Der Bader Franz Gärtner in der Josefsgasse (Färbergasse) 2/IV  
  1753 Der Bader Ignaz Gärtner in der Großen Gasse 64/III.  
  1792 Der Bader Ignaz Lorinser in der Großen Gasse 64/III.  
  1795 Der Wundarzt Johann Doms.  
  1807 Der Arzt Ignaz Lorinser in der Großen Gasse 64/III.  

 

    Krankenhaus  
  Lage: Hühnerwasserstraße 273/I.  
  1883 In der Hühnerwasserstraße 1/I (städtisch).  
  1895 Neubau am Krankenhausweg 273/I.  
  1925 Nach Neubau des Siechenhauses aufgelassen.  

 

    Siechenhaus  
  Lage: Hühnerwasserstraße 273/I.  
  1796 In der Kreuzgasse 46/I eingerichtet.  
  1836 In der Hühnerwasserstraße 1/I als Krankenhaus.  
  1895 Bis 1897 in der Kleinen Gasse 25/III.  
  1929 Neubau als Bezirks-Siechenhaus in der Hühnerwasserstraße 273/I nach
Auflassung des dortigen Krankenhauses.
 

 

    Altes Spital  
  Lage: Brückengasse - Polzengasse, Nr. 12/III.  
  1612 Auf den Grundmauern der Dreifaltigkeitskirche erbaut.  
  1686 Neubau aus Stein.  
  1791 Als Schule verwendet.  

 

    Neues Spital  
  Lage: Beim Hl. Grab, Mühlau 101/IV.  
  1679 Durch Putz von Adlerthurn zur Aufnahme von Alten und Kranken errichtet.  
  1739 Übergabe an die Stadt und Einrichtung des städtischen Museums.  

 

Bedeutende Personen
  » Düring, Johann Anton (* 1806)  
  » Eppinger, Dr. Karl (* 1854)  
  » Friedrich, Edmund (* 1866)  
  » Haase, Josef Ludwig (* 1848)  
  » Klaus, Josef (* 1878)  
  » von Hartig, Franz (*1921)  
  » Kostka, Karl (* 1870)  
  » Lorinser, Franz Anton, Ignaz, Andreas  
  » Suske, Karl (* 1889)  
  » Tille, Josef (* 1866)  
  » Watzke, Rudolf (*1892)  
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    Johann Anton Düring, Oberlehrer  
  Geboren 26.1.1806 in Niemes, Scheibengasse 91/II.  
  1840 Als Lehrer schrieb er um 1840 eine "Geschichte der Stadt Niemes".  

 

    Dr. Karl Eppinger, Jurist und Politiker  
  Geboren 6.1.1854 in Braunau.  
  1877 Jura Studium in Prag und Promotion am 16.10.1877.  
  1881 Advokat in Niemes, Ringplatz 139/III.  
  1895 Von den Städten Niemes und Zwickau in den böhmischen Landtag gewählt.
Als Mitglied der Gemeindevertretung Niemes trat er entscheidend dafür ein,
dass beim Bahnbau der ATE (Aussig Teplitzer Eisenbahn) die Strecke über
Niemes geführt wurde.
 
  1910 Erfolgreiche Mitarbeit bei den Deutsch - Tschechischen
Ausgleichsverhandlungen.
 
  1911 Er starb am 14.9.1911 auf einer Reise im Bahnhof Salzburg und wurde
in Niemes beigesetzt. Die Große Gasse wurde nach ihm benannt.
 
    » Foto Dr. Karl Eppinger  

 

    Edmund Friedrich, Schönfärber und Heimatforscher  
  Geboren 6.2.1866 in Niemes, Kleine Gasse 37/III.  
  1890 Vom Beruf her war er Schönfärber. Er befasste sich jedoch von Jugend an
mit der Heimatgeschichte, vornehmlich mit Forschungen in Bezug auf die
Vorzeit und mit prähistorischen Funden.
 
  1939 Half er Alexander Wichowsky, Oberlehrer i.R. und 1. Kurator bei der
Einrichtung des städtischen Museums. Er übenahm desses Leitung, nachdem Alexander Wichowsky nach B.Leipa umgezogen war.
 
  1945 Starb er am 6.9. in Sebnitz i.Sachsen an den Folgen der Schläge eines
tschechischen Soldaten, weil er, fast 80 jährig, das Marschtempo bei der
Vertreibung nicht mithalten konnte.
 
    » Foto Edmund Friedrich  

 

    Josef Ignaz Haase. Professor und Schriftsteller  
  Geboren 25.10.1848 in Niemes, Große Gasse 123/III.  
  1866 Bis 1869 Studium in Wien.  
  1874 Bürgerschullehrer in Krems.  
  1876 Professor an der Lehrerbildungsanstalt in Komotau.  
  1887 Schrieb er den Epos "Ruine Roll".  
  1889 Professor an der Lehrerbildungsanstalt in Prag.  
  1933 In Iglau gestorben.  
    » Foto Josef Ignaz Haase  

 

    von Hartig, Franz  
  Geboren 16.11.1921 in Niemes, Schloß.  
  1945 Am 9.5.1945 heiratet er in Niemes die Gräfin Sophie von Waldstein.  
  2004 Am 1.1.2004 stirbt er in Salzburg.  
    » Foto Franz von Hartig - Sophie von Waldstein  

 

    Josef Klaus, Oberlehrer  
  Geboren 10.2.1878 in Böhm. Neuland  
  1900 Lehrer an der Volksschule und der landwirtschaftlichen Fortbildungsschule in Oschitz  
  1918 Flucht aus russischer Kriegsgefangenschaft  
  1919-1921 Josef Klaus gelingt es, mehr als 40.000 Sudetendeutsche Gefangene in die Heimat
zurückzuführen. Der Weg der Rückführung führte z.T. über den Suez Kanal, z.T. über die USA.
 
  1956 m 21.7.1956 stirbt er in Wittenberg in Mecklenburg.  
     

    Karl Kostka, Jurist und Politiker  
  Geboren 5.5.1870 in Niemes, Große Gasse 123/III.  
  1888 Jurastudium an der Universität Prag.  
  1893 Bis 1896 beim Kreisgericht in B.Leipa tätig.
Er veröffentlichte in verschiedenen Fachzeitschriften Aufsätze über
Sozialpolitik.
In seinen letzten Lebensjahren war er Bürgermeister der Stadt Reichenberg.
 
    » Gedenktafel Karl Kostka  

 

    Familie Lorinser in Niemes  
    Franz Anton Lorinser  
  Geboren 1.12.1739 in Bad Schussenried  
  1763 Er arbeitet am Ende des 7-jährigen Krieges als feldarzt in Niemes und
heiratet am 25.4.1763 die Tochter des Wundarztes Ignaz Gärtner.
Er starb am 17.12.1887 in Niemes.
 
       
    Ignaz Lorinser, Sohn von Franz Anton L.  
  Geboren 22.8.1771 in Niemes, Schulplatz 104/III  
  1789 Schließt mit 17 Jahren das Studium in Wien als Chirurg und geburtshelfer ab.  
  1789 Anstellung als Herrschafts Arzt bei Familie Hartig.  
  1806 Er verliert durch den Stadtbrand sein Haus und wird von der Familie Hartig
im Schloss einquartiert.
Er starb am 28.8.1841 in Niemes.
 
       
    Andreas Lorinser, Sohn von Ignaz L.  
  Geboren 11.12.1798 in Niemes, Große Gasse 64/III  
    Ist ebenfalls Wundarzt in Niemes.
Er stirbt am 9.7.1839 in Niemes.
 
     

 

    Karl Suske, Pflastermeister und Heimatforscher  
  Geboren 21.1.1889 in Niemes, Fabrikstraße 139/I.  
    Er war Straßenbau- und Pflastermeister in Niemes. Seine Große
Leidenschaft war die Heimatforschung. Er unternahm zahlreiche
Ausgrabungen in Niemes und Umgebung. Seine Funde werden Heute
im Heimatkundlichen Museum in B.Leipa ausgestellt, seine Aufzeichnungen
von tschechischen Archäologen als Grundlage für ihre Arbeit benutzt.
Nach Gefangenschaft und Vertreibung erstellte er historische Stadtpläne,
welche bis in das Jahr 1655 zurück reichen.
 
  1966 Am 7.12 stirbt Karl Suske in Freiburg i.B.  
    » Foto Karl Suske  

 

    Josef Tille, Stadtchronist und Heimatforscher  
  Geboren 29.6.1866 in Niemes, Barzdorferstraße 117/IV.  
  1905 Wird sein Buch "Geschichte der Stadt Niemes" mit über 500 Seiten
veröffentlicht.
 
  1932 Zieht er als Pensionist zu seinem Sohn Alois nach Ottenreuth, der dort
als Pfarrer tätig ist.
 
  1946 Bis zu seiner vertreibung schreibt er die Fortsetzung zu seinem 1905
erschienenen Buch. Das Ergebnis sind 5 Bände mit ca. 2.500 Seiten
Handschrift, sowie zahlreichen Fotos, Zeichnungen und Abbildungen.
 
  1946 Am 4.9. schreibt er in den Bd. 1 eine Widmung und schenkt das Werk
"seiner Vaterstadt Niemes". Am 5.9. werden seine gesamten Unterlagen
konfisziert und in das Archiv in B.Leipa transportiert.
 
  1951 Am 19.4. stirbt er in Lichtenberg i.Odenwald.  
    » Foto Josef Tille  

 

    Rudolf Watzke, Kammersänger  
  Geboren 5.4.1892 in Niemes, Hühnerwasserstraße 13/I.  
  1924 Singt er zum ersten mal bei den Bayreuther Festspielen mit.  
  1924 bis 1928 bei der Berliner Staatsoper tätig.  
  1972 Am 18.12. verstorben.  
    » Gedenktafel Rudolf Watzke